Fünf Elemente

Der Mensch und diese Welt funktionieren auf eine komplexe Art und Weise, die sich nicht so leicht erfassen lässt. Das Elemente-System ist eine Möglichkeit, in der Vielfalt eine gewisse Ordnung zu erkennen.

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) sowie die indische Naturheilkunde (Ayurveda) basieren auf (unterschiedlichen) Fünf-Elemente-Theorien.

Beiden gemeinsam ist, dass ihr gesamtes Spektrum durchgängig auf Fünf-Elementen fußt. Angefangen von den Ernährungs- und Bewegungslehren, über die Diagnostik und Behandlung mit beispielsweise der Akupunktur oder bestimmten Yoga Asanas, bis hin zu den spirituellen Praktiken.

Den Elementen, in der TCM auch Wandlungsphasen genannt, werden bestimmte Funktionskreise, Leitbahnen, Jahreszeiten, Organe, Gefühle, Farben, geschmackliche und klimatische Faktoren zugeordnet.

Alles in unserem Körper, in der Natur besteht zu unterschiedlichen Teilen aus den Fünf-Elementen. Jedem Element werden verschiedene Charaktereigenschaften und Aufgaben zugeordnet.

Wenn ein Ungleichgewicht entsteht, sich auf körperlicher oder seelischer Ebene zeigt und sich im nächsten Schritt als Krankheit manifestiert, können wir mit ausgewählten Akupunkturpunkten, Yoga Asanas sowie Lebensmitteln nach der Fünf-Elemente-Lehre, das Gleichgewicht wiederherstellen.

Alle Elemente beeinflussen sich gegenseitig. Sie unterstützen, kontrollieren, ergänzen und gleichen einander aus.

Andere wichtige Konzepte des indischen Denkens, wie etwa die Lehre über die Chakren basieren ebenfalls auf einem Fünf-Elemente System.


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